Das Ehrenamt - beweg(t) Dich!

Wer sich ehrenamtlich engagiert, bewegt sich und andere. Unter diesem Motto stehen die Aktivitäten im Bereich des Ehrenamtes. Sie finden hier Grundsätzliches und Aktuelles rund um das Thema.

Wer sich ehrenamtlich engagiert, hilft sich und anderen, den Sport zu erleben. Das Ehrenamt bringt Menschen zusammen, ermöglicht die aktive Mitarbeit in Verein und Gesellschaft und ist der „Kitt“, der zusammenhält.
Als gemeinnütziger Verein bietet Komet neben dem Spaß und der Bestätigung durch das Ehrenamt auch weitere Vorteile für die Ehrenamtsmitglieder. So haben die ehrenamtlich engagierten Mitglieder einen weitreichenden Versicherungsschutz, wenn sie für den Verein im Einsatz sind.
Darüber hinaus vergeben wir jährlich einen Preis für den besten Ehrenamtlichen.
Und um das Ehrenamt noch weiter zu stärken, ist Robin Becker als Ehrenamtsbeauftragter direkter Ansprechpartner im Vorstand.
Lassen Sie uns gemeinsam unseren Verein auch in Zukunft weiterentwickeln!

Ich freue mich auf Ihre Anregungen und Ihre Mitarbeit.
Christoph Albrecht

 

Das Ehrenamt ...

  • ... gut versichert!
  • ... erwartet Dich!
  • ... ein gutes Beispiel!

Komet Blankenese ist Mitglied im Hamburger Sportbund und genießt damit den Schutz aus dem Sportversicherungsvertrag

Der Sportversicherungsvertrag kann nur als Beihilfe für die Verbände, Vereine oder Mitglieder verstanden werden. Er kann keinesfalls die private Vorsorge ersetzen. Darum müssen Leistungen primär für schwere Unfälle zur Verfügung stehen, während gesundheitliche Bagatellschäden nicht zu Lasten der Gemeinschaft gehen dürfen.

Soweit vertretbar, sollen in bestimmten Fällen Versicherungsleistungen aus der Sportversicherung erst dann erbracht werden, wenn ein Schadensausgleich nicht anderweitig erreicht werden kann. Es gelten in aller Regel Leistungsobergrenzen und Selbstbehalte.

Wer ist versichert?
Versicherungsschutz besteht für den Verein, alle aktiven und passiven Mitglieder, für alle Funktionäre, Übungsleiter, Turn- bzw. Sportlehrer und Trainer, für Schieds-, Kampf- und Zielrichter, für alle Angestellten, Arbeiter und Mitarbeiter gegen Vergütung.

Wann besteht Versicherungsschutz?
Versicherungsschutz besteht beim Training und beim Spielbetrieb; es muss sich also um eine Veranstaltung des Vereins handeln. Auch Wegeunfälle zu und von Veranstaltungen sind in der Regel mitversichert.

Welche Versicherungen gibt es?
Unfallversicherung: Maximal werden 250.000 EUR bei Vollinvalidität entschädigt. Darüber hinaus besteht für gewählte und ernannte Ehrenamtliche bei der Berufsgenossenschaft ein weitergehender Schutz.

Haftpflichtversicherung: Prüfung der Haftpflichtfrage und entsprechende Regulierung. Hierzu zählt auch der Schlüsselverlust (Achtung, hier gilt: Höchstentschädigung und Selbstbeteiligung).

Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung: Nur für Vereinsvorstände

Vertrauensschadenversicherung: Für Mitglieder des Vorstandes, sofern es sich um Schäden (Geld- oder Geldwerte) des Vereins handelt

Rechtsschutzversicherung: Für Mitglieder und Mitarbeiter des Vereins: Schadenersatz-, Straf- und Ordnungswidrigkeiten-Rechtsschutz

Kfz-Zusatzversicherung: Gilt für die Beförderung zu und von den Veranstaltungen durch Mitglieder, Freunde, Gönner und Eltern. (Was ist, wenn ein Unfallschaden eintritt? Was, wenn das Fahrzeug geborgen und abgeschleppt werden muss oder ein Unfall zu einem Rechtsstreit führt? --> Kostenübernahme im Rahmen einer Vollkaskoversicherung mit Selbstbeteiligung).

Schäden sind übrigens unverzüglich dem Verein bzw. dem Versicherungsbüro beim Hamburger Sportbund e.V. zu melden.

Weitere Infos bei der VBG oder bei der ARAG Sportversicherung

 

Hier finden Sie eine kleine Auswahl an Aufgaben und Verantwortlichkeiten, die ehrenamtlich übernommen werden. Wenn Sie weitere Frage haben, schicken Sie einfach eine E-Mail an ehrenamt@komet-blankenese.de.

 

Vorsitzende(r)

Führt die Geschäfte des Vereins und ist Repräsentant des Vereins

Abteilungsleiter(in)

Erarbeitet Strategien und Ziele, die den Verein/ die Abteilung in eine bessere Zukunft führen sollen; kümmert sich um die Trainer und Betreuer, organisiert Freizeiten und Feiern

Trainer(in)/ Übungsleiter(in)

Übernimmt die sportliche Verantwortung für eine Mannschaft; bildet Spieler aus, formt eine Mannschaft

Mitglied des Vorstands/ von Abteilungen

Unterstützt und vertritt den Vorstand in Entscheidungsfragen wie Besetzung von Ämtern, Haushalt, Satzungsänderungen oder Strukturwandel des Vereins

Kassenwart(in)

Trägt die Verantwortung für die finanziellen Mittel des Vereins und entscheidet gemeinsam mit dem Vorstand über deren Verwendung

Pressewart(in)

Ist für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zuständig; hält Kontakt zu den Medien und macht die Aktivitäten und Neuigkeiten des Vereins in der Öffentlichkeit und bei Vereinsmitgliedern bekannt

Ehrenamtsbeauftragte(r)

Kümmert sich um die Ehrenamtlichen im Verein, motiviert, sucht neue Ehrenamtliche, organisiert die Aus- und Weiterbildung und übernimmt die Aufgabe der Ehrungen

Schiedsrichter(in)

Übt ein Amt mit einer hohen Verantwortung aus

Mannschaftsbetreuer(in)

Arbeitet für eine oder mehrere Mannschaften und ist zusammen mit den Trainern Ansprechpartner für alles rund um die Mannschaft

Jugendsprecher(in)

Ist Sprachrohr der Jugend und setzt sich für die Interessen der jugendlichen Vereinsmitglieder ein

Freiwillige(r) bei Veranstaltungen und Aktivitäten

Unterstützt mit Rat und Tat im Rahmen von Veranstaltungen (z.B. Ausfahrten, Turniere, Feiern) und/ oder wird in diesem Rahmen selbstständig aktiv

 

Zuerst war ich dem Sozialpraktikum gegenüber eher abgeneigt, da ich zwar den Sinn in einer sozialen Tätigkeit sehe, aber trotzdem der Meinung war, ein Betriebs-praktikum würde mir mehr helfen. Im Nachhinein bin ich froh darüber, dass ich dieses Praktikum bei Komet gemacht habe.

Für mich war es eine sehr interessante und neue Erfahrung, beim Kinderturnen zu helfen. Da ich Einzelkind bin, hatte ich vorher noch nicht viel mit dem Unterstützen von kleineren Kindern zu tun gehabt. Mir hat es sehr viel Spaß bereitet, den Kindern in den Turnstunden zu helfen und dabei ihr Verhalten und ihre Entwicklung beobachten zu können.

Das Praktikum hat mir dabei geholfen, Verantwortung zu übernehmen, besser mit Neuem umzugehen bzw. mich schneller mit Neuem auseinanderzusetzen und viele wichtige Dinge gleichzeitig wahrnehmen und beachten zu können.

Meine Aufgabe beim Kinderturnen bestand darin, den Kindern beim Geräteturnen Hilfestellung zu geben, die Geräte auf- und abzubauen sowie darin, das Aufwärmen zu Beginn und das Abschlussspiel am Ende der Stunde zu gestalten.

Es gab immer einen festen Ablauf, der eingehalten wurde. Zu Beginn stand die Begrüßung der Kinder, die bei den Kleinsten aus Liedern bestand. Darauf folgte das Aufwärmen, welches durch Laufen, Springen mit dem Springseil oder Toben mit Bällen erreicht wurde. Danach turnten die Kinder ausgiebig an den Geräten, bevor die kleinen Turner wiederum mit Liedern und zum Teil mit Fingerspielen verabschiedet wurden.

Ich habe während meines Sozialpraktikums Kinder zwischen vier und zwölf Jahren betreut und war auch beim Eltern-Kind-Turnen dabei. Meine Eindrücke waren sehr vielfältig, was hauptsächlich an den vielen unterschiedlichen Kindern lag. So konnte ich beobachten, wie sich die Kinder je nach Alter total unterschiedlich verhielten.

Eine besondere Erfahrung war für mich das erste Zusammentreffen mit den Kindern. „Wie werden die Kinder mich wohl aufnehmen? Werden sie zurückhaltend oder offen, anhänglich oder eigensinnig sein?”, fragte ich mich vor meinem ersten Einsatz. Doch gleich die erste Begegnung mit den Kindern von Komet geriet zu einem tollen Start. Sie haben sich darüber gefreut, dass jemand Neues kommt. Ich wurde herzlich begrüßt und mit großer Neugier aufgenommen.

Die älteren Kinder brauchten nicht so viel Aufmerksamkeit von mir. Erst in den letzten Tagen meines Praktikums begannen sie, offener zu werden und sich bei kleinen Problemen wie dem Halten der lästigen Haarspangen dann auch an mich zu wenden. So eine Entwicklung mitzuerleben und zu erfahren, wie das Vertrauen langsam wächst, war für mich ein besonderes Erlebnis.

Was mir am besten gefiel, war die Erfahrung, dass so eine Zuneigung häufig durch ganz kleine Dinge ausgelöst wurde. In meinem Fall durch das Helfen. Oft war nach einem kleinen Sturz meine Fürsorglichkeit gefragt. Im ersten Moment war ich etwas hilflos, doch schon die einfachsten Gesten und einfach meine Aufmerksamkeit halfen. Ich habe in diesem Fall auf das typische „Soll ich mal pusten?“ zurückgegriffen, und sofort war wieder alles in Ordnung.

Nur durch diesen Moment hatte ich das ganze Vertrauen eines sonst so schüchternen Jungen erhalten. Das bekam ich zu spüren, als er sich ganz selbstverständlich auf meinen Schoß setzte und meine Hand nahm. Dadurch gab er mir etwas zurück. So sagte er mir „Danke“.

Ich kann jedem, der gern mit Kindern arbeitet, empfehlen, ein Praktikum bei „Komet Blankenese“ in der Turnabteilung zu machen. Es hat mir super gut gefallen und viel Spaß gemacht.