Einweihung des neuen Kunstrasens

von links nach rechts: Chr. Albrecht, Rolf A. Schellenberg, Heidi Schmidt
von links nach rechts: Chr. Albrecht, Rolf A. Schellenberg, Heidi Schmidt

Am Samstag, dem 12. November 2011, feierten das Sportamt Hamburg und die Vereine Spielvereinigung Blankenese und Komet Blankenese die offizielle Einweihung der neuen Kunstrasenplätze auf der Sportanlage Dockenhuden.

Der Komet-Vorsitzende Christoph Albrecht übernahm an diesem Herbstvormittag bei herrlichem Sonnenschein die Moderation und begrüßte den Hauptredner der Veranstaltung, den Sportamtsleiter Herrn Hansen. Dieser erklärte die Plätze für offiziell eröffnet.

Tatsächlich aber läuft der Sport-betrieb ja schon seit drei Wochen. So wurde Herr Hansen nicht müde, in seiner Rede zu betonen, wie außergewöhnlich gut koordiniert gebaut wurde, so dass die Sportanlage bereits vor dem anvisierten Termin wieder für den Sportbetrieb zugänglich war, und das bei einem Projekt, bei dem die gleichzeitige Errichtung von zwei Plätzen nebeneinander Pilot-Charakter besitzt. In dieser Form wurden noch nie zwei Kunstrasenplätze errichtet. Die zu bearbeitende Fläche betrug rund 15.000 m2. Dabei wurden 30.000 Kubikmeter Erde bewegt, das entspricht einem Gewicht von etwa 60.000 Tonnen.

Neben den Spielflächen wurden auch die Ballfanggitter erneuert. Reservebänke, Lehngitter und mehrere Baumpflanzungen wurden ebenfalls vorgenommen. Darüber hinaus ließen die Vereine die Flutlichtanlage erneuern. Nach 108 Tagen Bauzeit rückten die Baukolonnen am 21. Oktober 2011 ab. Erstmals zur Nutzung freigegeben wurde die Anlage am 31. Oktober 2011. Hansen brachte seine Freude sowie die der Vereine zum Ausdruck, die von nun an eine der modernsten Sportanlagen Hamburgs nutzen dürfen.

Diese Freude stand auch im Mittelpunkt des nachfolgenden Redners Rolf A. Schellenberg als Vertreter der SV Blankenese. Er betonte die Kompromissbereitschaft und Solidarität der Vereine und deren Mitglieder sowie das Engagement der vielen Spender und Unterstützer, die das Gemeinschaftsprojekt (public private partnership) erst möglich gemacht haben.
Für Komet Blankenese ergriff die sichtlich gerührte Fußball-Abteilungsleiterin Heidi Schmidt das Wort. Für sie ging an diesem Tag ein Traum in Erfüllung. Ihr Anstoß hatte die Kugel ja schließlich ins Rollen gebracht. Dieser Umbau ist ihr „Baby“. Und die Betreuung eines Babys nimmt bekanntlich viel Zeit in Anspruch. So bedankte sie sich bei ihrer Familie für die Unterstützung und Bereitschaft, während der Bauzeit zurückzustehen.

Dann zählte Heidi Schmidt ihre Mitstreiter auf: Fußball-Kassenwart Sven Wiechmann und seine Frau Britta, die sich tagtäglich mit den Spendeneingängen zu beschäftigen hatten. Ihr Dank galt auch Nico O’swald, der unablässig den Kontakt zu den Behörde gepflegt und so dafür gesorgt hatte, dass der Umbau tatsächlich in Angriff genommen wurde. Ebenso bedankte sie sich natürlich auch bei Komet-Kassenwart Jörg Köster, der Heidi Schmidt mit der Übernahme der Verwaltungsarbeit den Rücken frei hielt. Dem Vorsitzenden Christoph Albrecht und seiner Frau Britta, die ihr stets mit Rat und Tat zur Seite standen, wurde ebenso gedankt wie dem Bauleiter Bernd Wenzel für sein großes Engagement. Nicht zuletzt schloss ihr Dank auch Kroonhorst-Platzwart Irfan Günay mit ein, dessen Gast Komet in der Umbauphase gewesen war.

Den Worten der Verantwortlichen folgten die Taten der Sportler. Mit einem gemeinsamen Mix-Turnier der Fußballer von Komet und SVB feierten große und kleine Kicker vier Stunden lang ihr neues Grün. Es war ein toller Tag!