Preisverleihung bei der Hamburger Sportjugend

Am 30. und 31. Mai 2018 standen alle 150 Freiwilligendienstler der Hamburger Sportjugend im Mittelpunkt im Haus des Sports am Schlump anlässlich der Jahresprojektmesse.

„Viele spannende Projekte wurden in diesem Jahrgang erarbeitet, und es wurde erneut deutlich, welch großes Engagement für die Kinder- und Jugendarbeit von den Freiwilligen im Sport aufgebracht wird“, so ein Vertreter der Hamburger Sportjugend.

Unsere FSJlerin Sarah Drevs wurde nach der Vorstellung ihres Projektes in der Kategorie „Aufwand und Einsatz“ für den Elbe-Cup 2018 geehrt. Sarah war im Organisationsteam des Elbe-Cup tätig und organisierte das Turnier der  F-Jugend (Jahrgang 2010).

Herzlichen Glückwunsch!

 

In Hamburg sagt man Tschüß …

Die spannende und aufregende Zeit bei der Hamburger Sportjugend – als FSJlerin in unserem Verein Komet Blankenese – neigt sich dem Ende. Am 1. September 2017 begann mein erster Arbeitstag. Wirklich neu sollte sich mir meine neue Arbeitsstätte nicht darstellen, kickte ich doch bereits seit 2004 als kleines F-Mädchen bei den Jungs mit, um bald darauf ein Komädchen zu werden. In diesem meinem Freiwilligen Sozialen Jahr habe ich innerhalb von 365 Tagen wohl fast jede Ecke im Verein kennenlernen dürfen. Es war ein Jahr, das von großen Festen und Veranstaltungen, von Seminaren und tollen Ausfahrten mit den Komädchen geprägt war.

Auch die 25 Seminartage mit Jugendlichen aus den verschiedensten Sportsparten w. z. B. Rugby, Einradhockey, Handball, Segeln, Football oder Turnen machten diese Zeit bei der Hamburger Sportjugend zu einem Jahr, das ich niemals missen möchte. In diesem Jahr habe ich meine C-Lizenz erworben und sehe viele Dinge nun ein wenig anders – im pädagogischen und sportlichen Sinne –, als ich sie noch vor einem Jahr gesehen habe.

In der letzten Juniwoche fand für mich das Abschlussseminar am Alfsee in der Nähe von Osnabrück statt: Beschäftigt wurde sich auf der Seminarreise vor allem mit Überlegungen und Gedanken zum  Freiwillige Jahr, aber auch mit aktuellen Themen wie interkulturelle Kompetenz und Nachhaltigkeit. Hier konnten wir als Freiwillige in Workshops lernen, welche Probleme es in diesen Bereichen gibt und was wir selbst dazu beitragen können, um etwas zu verändern. Ein Highlight gleich zu Beginn des Seminars war zudem die „Alfsee-Meisterschaft“, bei der alle Freiwilligen in verschiedenen Disziplinen gegeneinander antreten durften. Insgesamt konnten wir in dieser Woche noch einmal neue und besondere Erfahrungen sammeln und somit einen schönen Abschluss für unseren Freiwilligendienst finden.

„Das FSJ im Sport ist ein Bildungs- und Orientierungsjahr, das die Bereitschaft junger Menschen für ein freiwilliges gesellschaftliches Engagement und die Übernahme von Verantwortung fördern möchte.“ 

Ich habe in diesem Jahr unbezahlbare Erfahrungen gesammelt und erhielt in vielen Bereichen umfassende und interessante Einblicke. Die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen, ob im Schulsport, Kinderturnen oder in den verschiedenen Jugendmannschaften, brachte viele neue Aufgabenbereiche und damit auch Herausforderungen mit sich, sei es im rein sportlich-organisatorischen Bereich oder, was vielfach noch herausfordernder ist, auf menschlich-zwischenmenschlicher Ebene als Trainerin, Co-Trainerin oder Übungsleiterin.

Es sind Kleinigkeiten, über die ich heute immer noch schmunzeln kann wie z. B. die Komädchen, die auf der Ausfahrt bei unserem schönen Lied „Aufstehen ist schön“ aus den Träumen gerissen wurden, Wassereimer schon fast zum Duschen genutzt wurden oder 11-,12-Jährige Jungs das Training auf Englisch absolvierten, was als „cool“ erachtet wurde.

Nach meinem Freiwilligendienst werde ich nun an der Uni Hamburg Englisch und Sozialwissenschaften auf Lehramt studieren. Als Jugendwartin, Trainerin der 2. F und als aktive Spielerin bei den Damen bleibe ich dem Verein treu. Zusätzlich zu meinem Studium und meinem Engagement im Sport werde ich als sogenannte Teamerin bei der Hamburger Sportjugend einsteigen und neue FSJler auf Seminare begleiten und ihnen mit Rat und Tat in ihrem Freiwilligendienst zur Seite stehen. Im Oktober folgt dazu noch ein zweitägiges Bildungsseminar im Haus des Sports am Schlump.

Ich bedanke mich bei allen Kindern und Jugendlichen, die ich im Rahmen meines interessanten und persönlichkeitsfördernden FSJs betreuen durfte. Es hat mir sehr großen Spaß bereitet und mir zahlreiche neue Einsichten und bleibende Eindrücke beschert.

Mein herzlicher Dank gilt zudem dem Vorstand des Vereins, Britta Wiechmann, Erich Talke, Britta Ladiges-Albrecht, Vanessa Samrei, Toto (Torsten Mahnhardt), Claudia Neumann-Johannsen und allen weiteren Trainern, Betreuern und Eltern, die mich in diesem Jahr unterstützt und wohlwollend begleitet haben.

Eure Sarah Drevs

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